Rechtsgeschichte I

Durchführung der Vorlesung

Die Art und Weise, wie Vorlesungen im HS 2020 durchgeführt werden, hängt von den jeweils aktuellen Vorgaben des Bundesrates bzw. der Universitätsleitung ab. Konkrete Informationen für die Vorlesung Rechtsgeschichte I werden kurz vor Vorlesungsbeginn auf der Homepage kommuniziert.

Beschreibung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Rechtsdurchsetzung insbesondere im Bereich des Strafrechts. Nachgegangen wird unter anderem der Entstehung des staatlichen Strafanspruchs und der Entwicklung des Grundsatzes "Keine Strafe ohne Gesetz". Dies geschieht an Hand von Texten verschiedener Epochen (vom 6. Jahrhundert bis hin zum 20. Jahrhundert - unter Einschluss des Rechts in der Zeit des Nationalsozialismus und des Rechts der DDR als Beispiel für eine sozialistische Rechtsordnung). Die historische Betrachtung verfolgt vor allem das Ziel, ein vertieftes Verständnis des geltenden Rechts zu erreichen. Insbesondere wird die Entwicklung von Rechtsideen aufgezeigt und damit ein Aspekt der kulturellen Nachhaltigkeit thematisiert.

Zielpublikum

Studierende des dritten Semesters und alle an der Rechtsgeschichte Interessierten.

Literatur

Sibylle Hofer, Leitfaden der Rechtsgeschichte. Quellen und Grundzüge der Rechtsordnung, Wien u.a. 2019

Grundlage für die Vorlesung ist ein Skript. Dieses wird rechtzeitig auf ILIAS bereitgestellt.

Prüfungshinweis

Als Hilfsmittel für die Prüfung sind alle persönlichen hand- und/oder maschinengeschriebenen Notizen aus der Vorlesung und der Übung sowie das Skript zur Vorlesung zugelassen. Es muss zwingend das Skript HS 2020 verwendet werden; ältere Skripte werden bei der Korrektur nicht berücksichtigt. Das Skript darf mit persönlichen Notizen ergänzt sein.